Weil der schönste Tisch ohne Vorspeise für die Russen nur ein kahles Brett ist und ein Bissen den anderen lockt, sind sie die ungekrönten Könige der Tafel: die Sakuski. Den Russen ist jede Hast fremd, natürlich auch beim Essen. „Wer lange isst, lebt lang“, verheißt ein Sprichwort, und die Sakuski verlängern jedes Mahl um etliche genüssliche Momente. Die kleinen Appetitanreger sind so mannigfaltig wie die Völker und die Landschaften Russlands. Es gibt sie heiß und kalt, auf den Tisch kommt Saures und Mariniertes, Gesalzenes, Gekochtes, Geräuchertes und Gedörrtes. Fisch, vor allem Stör, Lachs und Kaviar, dazu Sülzen wie Sptizbeinsülze mit Meerrettich, Stör oder Hecht in Gelee und Geflügel. Auch Fleisch wie Schinken, Lende und gekochte Zunge sind beliebt. Sakuski bilden den Auftakt eines Mahles. Im Alltag ist die Auswahl eher bescheiden, doch feiertags oder wenn Gäste erwartet werden, droht der Tisch unter den Vorspeisen zusammenzubrechen. Der Begriff „Sakuska“ wurde bis zum 17. Jahrhundert im Sinn von „etwas dazuessen“ verwendet: Brot als Sakuska für Fleisch, Zucker als Sakuska für bittere Medizin. In einer Bierstube bekommt man als Sakuska meist eine Portion Dörrfisch zum Getränk.
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In Russland wurde der Salat erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg bekannt; allerdings galt dies nur für den Adel. Gemüse war ein Alltagsgericht, Salat hingegen etwas Besonderes. Im Volk zog man daraus den Schluss: „Salat ist keine Speise, man wird davon nicht satt!“ Als im 20. Jahrhundert der Wert von Vitaminen erkannt wurde, versuchte der gestresste Stadtbewohner sich bewusster zu ernähren. Heute verstehen die Russen unter Salat sowohl Rohkost- wie auch Mischsalate aus verschiedenen Gemüsen, gelegentlich unter Zugabe von Fleisch.
Salate und Sakuski kommen in der russischen Küche miteinander in Berührung. Die Salate werden nämlich durch traditionelle Elemente der herkömmlichen Sakuski bereichert: Salzpilze, Sauerkraut, Saueräpfel usw. Den Salaten aus rohem Gemüse wurde und wird gern saure Sahne hinzugefügt.
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Der Sanddorn ist ein Vertreter der Ölweidengewächse und hat viele volkstümliche Namen, wie Andorn, Besingstrauch, Dünenstrauch, Fasanbeere, Hafdorn, Korallenbeerstrauch, Kreuzbeerstrauch, Meerdorn, Orangenbeerstrauch, Rheindorn, rote Schlehe, Seedorn, schmaler Stechdorn, Stranddorn und Weidendorn.
In der Schweiz ist der Strauch ziemlich verbreitet, in den österreichischen Alpen, und entlang der Flussläufe ebenfalls, bei uns nur in den Alpen, im Alpenvorland und an der Nord- und Ostseeküste.
Der Sanddorn ist in Bezug auf den Boden ziemlich anspruchslos. Er gedeiht in Sandböden sowie in Lehm- und Tonböden sehr gut und ist im Allgemeinen winterhart. Er ist licht-, kalk- und wasserbedürftig. Wegen seiner starken Bewurzelung und der ungeschlechtlichen Vermehrung durch zahlreiche weitverzweigte, kriechende Wurzelausläufer eignet er sich vorzüglich zur Befestigung loser Böden und von Flugsand, als Windschutz und zur Heckenbildung. Aus diesen Wachstumsbedingungen ergeben weiterlesen… »
Als Heilpflanze: Sanddorn ist ein Naturheil- beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung vor Erkältungskrankheiten und zur Rekonvaleszenz bei Infektionskrankheiten mit Fieber. Sanddornsaft wird allgemein bei erhöhtem Bedarf an Vitamin C eingesetzt, also bei Stress beziehungsweise erhöhter körperlicher und seelischer Belastung sowie zur Unterstützung der Wundheilung und bei Rauchern. Sanddornsaft ist ein sicheres Nahrungsergänzungsmittel auch während der Schwangerschaft und Stillzeit. Sanddornsaft wird zur Anreicherung anderer Säfte mit Vitamin C verwendet.
Der außerordentlich hohe Vitamin-C-Gehalt lässt den Sanddorn zur Behandlung aller Vitamin C Mangelzuständen, wie sie bei uns in den Wintermonaten auftreten können (Frühlingsmüdigkeit, Anfälligkeit gegen Infektionen), geeignet erscheinen. Als Ergebnis eines weiterlesen… »
Warum heißen die so – Poscharski?
In dieser Benennung gibt es zwei Wörter: “Kotelett” und einen Familiennamen. Zuerst erklären wir das Wort “Kotelett”. Es ist zu uns aus Frankreich gekommen. Ursprünglich machte man Koteletts aus Schweine- oder Kalbrippen mit dem in Fladen gefalteten Fleisch. Mit der Zeit wurde der Inhalt des Wortes “Kotelett” (französisch “cotlett”) erweitert. Man begann die Koteletts aus dem gehackten Fleisch, Fisch, Gemüse und anderem mehr zu machen.
Warum heißen gerade die Hühnerkoteletts “Poscharski” ? Die Legende lautet, dass der Zar Nikolaus I. während seiner Reise nach Moskau in der Gaststätte von Pozharsky in Torschok halten musste. Es wurde Mittagessen bestellt, und im Menü waren Kalbkoteletts, die zum Tisch bestellt wurden. Aber Pozharsky hatte zu jener Zeit kein Kalbfleisch, und die Koteletts wurden von ihm aus Hühnerfleisch zubereitet. Man sagt, die Speise hat dem Kaiser gefallen und er hat die Koteletts ” Poscharski ” genannt. weiterlesen… »
Zutaten:
750 g Fisch
30 g Mehl
75 g Öl
750 g Kartoffeln
25 g Käse
25 g Petersilie
Pfeffer und Salz
Backanleitung:
Aus frischem Fisch, (Barsch, Knacken, Seehecht, Zander, Holzmakrele u.a.) ein Filet mit der Haut ausschneiden, mit Salz und schwarzem gemahlenem Pfeffer weiterlesen… »
Es ist interessant, Tee auf russische Weise zuzubereiten. Er wird aus einer Untertasse getrunken und in einem speziellen Teekännchen und natürlich auf einem Samowar gebrüht.
Was man braucht:
8 Teelöffel Tee
kochendes Wasser
Milch
raffinierter Zucker
kandierte oder eingemachte Früchte
Zitronensaft oder Sahne wunschgemäß
Zubereitung:
Tee in ein vorläufig erwärmtes Gefäß füllen, kochendes Wasser hineingießen, 5 Minuten ziehen lassen weiterlesen… »